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Michael Schmidt-Salomon

Anleitung zum Seligsein

Ratschläge für Scheinheilige und solche, die es werden wollen


Möchten nicht auch Sie seliggesprochen werden? Die Chancen standen noch nie so gut wie heute. In der 2000jährigen Geschichte der katholischen Kirche hat kein Oberhaupt so oft Heilig- und Seligsprechungen durchgeführt wie Johannes Paul II. In den ersten 20 Jahren seines Pontifikats hat der polnische Papst insgesamt 280 Frauen und Männer zu Heiligen und 805 weitere zu Seligen erklärt. (Dies entspricht ziemlich genau der Zahl, die all seine Vorgänger seit 1592 zusammen erreicht haben!) (1)

Wenn auch Sie einmal zum erlauchten Kreis der Seligen oder gar der Heiligen gehören wollen, lesen und befolgen Sie gewissenhaft die folgenden Ratschläge für Scheinheilige und solche, die es werden wollen. Diese Ratschläge beruhen auf einer gründlichen Analyse der Seligen- und Heiligengeschichte der katholischen Kirche. Also nehmen Sie die Hinweise ernst! Selbst wenn Sie es nicht schaffen sollten, in die Top 1000 der katholischen Seligen-Charts zu gelangen, eine Belohnung im Himmelreich ist Ihnen allemal gewiß! (Und wer kann dazu schon nein sagen?)

Ratschlag Nr. 1

Sofern Sie es nicht ohnehin sind, werden Sie Mitglied der allein seligmachenden katholischen Kirche! Eine solche Kirchenmitgliedschaft ist zwar nicht unbedingt kostengünstig (manch einer könnte sich von seinen Kirchensteuern ein kleines Eigenheim finanzieren), aber Seligkeit hat nun mal ihren Preis. Und überhaupt: "Was bedeuten zehn, zwanzig oder fünfzig Jahre Leid..., wenn dann die Herrlichkeit kommt, für immer, für immer..., für immer?" (2)

Ratschlag Nr. 2

Glauben Sie in blindem Vertrauen an die christliche Botschaft - vor allem dort, wo diese völlig unlogisch ist! "Credo quia absurdum" lautet ein alter Leitspruch der katholischen Kirche. Fürwahr: An logische Dinge glauben, kann jeder. Von einem Seligen darf aber mit Recht mehr erwartet werden. Er muß auch das Absurde glauben können. Hierzu müssen Sie zunächst Ihren Geist schachmatt setzen. Am besten, Sie beten täglich mindestens ein Dutzend Mal den Rosenkranz. Vergegenwärtigen Sie sich dabei die Mysterien des christlichen Glaubens, zum Beispiel die Wandlungsprozesse einer einfachen katholischen Hostie: Wie Sie wissen, ist diese ja zunächst nichts Besonderes, eine schnöde Oblate, die ohne weiteres auch als Boden einer Kokosmakrone enden könnte. In der Kirche erfährt unsere Oblate jedoch ihre eigentliche, ihre wahre Bestimmung: Während der Priester sein Verslein spricht, wird aus der vegetarischen Oblate eine fleischhaltige Hostie, die zwar weiterhin verdächtig nach Oblate schmeckt, in Wirklichkeit aber vorwiegend aus den Innereien des Heilands besteht. Dies allein wäre schon einigermaßen verwunderlich, aber es kommt noch besser: Nachdem die Christen in einem rituell-kannibalischen Akt (den sie "Kommunion" nennen) Jesu Leib verspeist haben, scheint sich der Prozess der Sakralisierung der Hostie im Magen der Christen wieder umzukehren. Aus Jesu Leib resultieren hundertprozentig säkulare Ausscheidungen, was im übrigen höchst vorteilhaft ist, da Sie diese später ohne Bedenken mit der Wasserspülung Ihres Klosetts entsorgen können. (Würden Sie das Gleiche mit einer Hostie machen, würden Sie durch die infame Verletzung eines heiligen Sakraments eine schlimme Sünde begehen...) (3)

Sofern Sie all dies nachvollziehen können, ohne ihren Glauben zu verlieren, haben Sie bereits eine entscheidende Hürde auf dem Weg zur Seligkeit erfolgreich gemeistert! Gratulation!

Ratschlag Nr. 3.

Ändern Sie unbedingt Ihre Ernährungsgewohnheiten! Nicht nur Liebe, sondern auch Seligkeit geht durch den Magen! Orientieren Sie sich zum Beispiel an der heiligen Katharina von Genua, die mit Vorliebe den Schmutz von alten Armenkleidern kaute, wobei sie Dreck und Läuse verschluckte. Oder folgen Sie der heiligen Marguerite Marie Alacoque, auf deren Offenbarungen immerhin Herz-Jesu-Orden, Herz-Jesu- Andacht und Herz-Jesu-Fest zurückgehen. Von ihr wird berichtet: "Sie trank zeitweise nur Waschwasser, aß verschimmeltes Brot, faules Obst, wischte einmal mit ihrer Zunge den Auswurf eines Patienten auf und beschreibt uns in ihrer Selbstbiographie das Glück, das sie empfand, als sie ihren Mund mit den Fäkalien eines Mannes gefüllt hatte, der an Durchfall litt. Für derlei Kotfetischismus aber durfte sie nachts lange das Herz Jesu küssen, der sie eigenhändig dabei hielt." (4)

Ratschlag Nr. 4.

Legen Sie sich möglichst bald eine schwerwiegende Erkrankung zu! Krankheit ist ein großer Segen für jeden, der aufsteigen will in den holden Kreis der Seligen. Als SeligkeitsaspirantIn und NachfolgerIn Christi lastet große Verantwortung auf Ihren Schultern: Sie tragen das Kreuz der Krankheit ja nur, um damit stellvertretend für all die Abscheulichkeiten der modernen Zeit zu büßen - für die Schlechtigkeit der Welt, die Übermacht des Satans, den fehlenden Gehorsam gegenüber Papst und Kirche usw. usf.. Übrigens: Falls es bei Ihnen mit der Krankheit nicht so ganz klappen sollte, versuchen Sie es einmal mit Selbstgeißelungen. Der selige Josemaria Escriva, ein großer Selbstgeißelungsexperte vor dem Herrn, gab hierzu eine markante Losung aus, die Sie auf Ihrem Weg zur Seligkeit niemals vergessen sollten. Beten Sie sie nach: "Gesegnet sei der Schmerz. - Geliebt sei der Schmerz. - Geheiligt sei der Schmerz ... Verherrlicht sei der Schmerz!" (5)

Sie fühlen sich schon viel schlechter? Wunderbar! Sie sind auf dem richtigen Weg!

Ratschlag Nr. 5

Befreunden Sie sich mit allen verfügbaren Diktatoren, die sie antreffen können, oder - falls gerade kein Diktator zu Hand ist - ächten Sie zumindest in aller Schärfe die Satansbrut der Demokratie! Auch auf diesem Gebiet gilt der selige Opus Dei-Gründer Escriva als leuchtendes Vorbild. Der in Rekordgeschwindigkeit seliggesprochene Hitler-Verehrer unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Franco, unter dessen kleriko-faschistischer Herrschaft sich das Opus Dei mächtig ausbreiten konnte. (6) Auch der selige Kardinal Alojzije Stepinac pflegte enge Verbindungen zu faschistischen Machthabern. Gemeinsam mit Ante Pavelic, dem Führer des kroatischen Ustascha-Regimes, hetzte er erfolgreich gegen Juden und Serben.(7) (1946 wurde er hierfür zu 16 Jahren Haft verurteilt. Seine Seligsprechung erfolgte naturgemäß etwas später - im Jahre 1998). Was Kardinal Stepinac recht war, war der großen Seligen in spe Mutter Teresa nur billig. (8) Teresa, die neben dem Friedensnobelpreis auch den Ehrenlegion-Orden des haitianschen Diktators "Baby Doc" Duvalier in Empfang nahm, wetterte mehrmals öffentlich gegen die satanische Bedrohung der Demokratie. Und Recht hatte sie, die treue Gottesfrau. Schließlich sollte doch jeder gute Christ wissen, warum Demokratie von Grund auf verwerflich ist: Wahrheit kommt im christlichen Glauben stets von oben, niemals von unten... (9)

Ratschlag Nr. 6

Erhöhen Sie unter allen Umständen den Kapitalstock der Kirche! Mutter Teresa zeigte, wie es geht: (10) Man gründet in einem der zahlreichen Elendsviertel dieser Welt ein Hospital, in dem man die Menschen mehr schlecht als recht versorgt. Und nun der Clou: Die mittels umfangreicher Spendenpropaganda herbeigeschafften Millionenbeträge verwendet man nicht für die Notleidenden vor Ort (in Teresas Missionen starben die Menschen zumeist qualvoll, weil man auf eine ausreichende Versorgung mit Schmerzmitteln keinen Wert legte), sondern überweist sie umgehend auf Kirchenkonten. (Schließlich braucht der heilige Vater viel Geld, um z.B. Bibeln für Rußland drucken zu können). Hinweis: Sollten Sie Ihre Karriere als Seliger in spe wirklich ernstnehmen, vernachlässigen Sie diese wichtige Aufstiegsstrategie auf keinen Fall! Money makes the world go round! Das gilt nicht zuletzt auch für den Vatikan.

Ratschlag Nr. 7

Behaupten Sie, die allerheiligste Gottesmutter und Jungfrau Maria sei Ihnen erschienen. Da Maria bis 1993 ganze 927 mal erschienen ist (allein 427 mal im 20. Jahrhundert!) , dürfte es ein Leichtes sein, ihr irgendwo einmal zu begegnen. Authentische Marienbotschaften haben übrigens stets den gleichen Inhalt und sind daher leicht zu identifizieren: Betet den Rosenkranz! Weiht die Welt meinem unbefleckten Herzen! Tuet Buße! Gehorcht dem Papst! (11) (Sollte die Jungfrau für Präservative werben, sind ernste Zweifel an der Authentizität ihres Erlebnisses angebracht!) Noch ein wichtiger Hinweis: Sollte Ihnen die Jungfrau tatsächlich erscheinen, achten Sie bitte sorgsam auf eine dem Anlaß entsprechende Kleidung! Frauen sollten der Jungfrau unbedingt in weiten Kleidern ihre Aufwartung machen. (Hosen gelten als anzüglich.) (12) Achtung: Der obige Hinweis galt selbstverständlich ausschließlich für Frauen! Männer sollten es dringend unterlassen, in Anwesenheit Marias Kleider zu tragen (da ist die Jungfrau doch etwas pingelig). Bevorzugen Sie stattdessen unauffällige graue Bundfaltenhosen sowie kleinkarierte Hemden.

Ratschlag Nr. 8

Scharen Sie Anhänger um sich! Am besten, Sie gründen gleich einen eigenen Orden. Je mehr Menschen Propaganda für Sie machen, umso besser stehen die Chancen für Ihre Seligsprechung. Suchen Sie sich Ihre Anhänger allerdings sehr sorgfältig aus. Zu hohe Intelligenzquotienten könnten sich womöglich schädlich auf Ihr Anliegen auswirken. Merke: Selig sind bzw. machen nur die, die arm im Geiste sind. Um es einmal in den Worten des unseligen Friedrich Nietzsche auszudrücken: "Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen!" (13)

Ratschlag Nr. 9

Spezialisieren Sie sich auf eine noch unbewohnte Seligen-.bzw. Heiligen-Nische! Jedes Töpfchen hat sein Deckelchen und jeder ordentliche Heilige sein Spezialgebiet, in dem er als amtlich beglaubigter Schutzpatron Wunder wirkt. Sicherlich: Viele Patronatsgebiete sind mittlerweile schon vergeben, aber mit ein wenig Glück - und selbstverständlich Gottes Hilfe! - könnte es Ihnen - allen Widrigkeiten zum Trotz - doch gelingen, eine der wenigen unbewohnten Nischen zu finden. (Ein heißer Tip: Es gibt noch keinen Schutzpatronen, der speziell Warzen- oder Schweißfußgeplagten zur Seite steht. Auch magersüchtige Postbeamtinnen, internetsüchtige Briefmarkensammler und transsexuelle Klempnergesellen müssen zur Zeit noch ohne eigene Schutzheilige auskommen. Wenn Sie auf einem dieser Gebiete Talente aufweisen, zögern Sie nicht! Sichern Sie sich ihre Seligen-Domäne, bevor ein Anderer Sie Ihnen vor der Nase wegschnappt!)

Ratschlag Nr. 10

Bewirken sie posthum Wunder! Dies erst demonstriert Ihre besondere Befähigung zum Seligsein. Doch keine Bange: Die Sache hört sich komplizierter an, als sie ist! Sofern Sie sich zu Ihren Lebzeiten erfolgreich eine Seligen-Nische sichern konnten, ist das posthume Wunder in der Tat nur ein Klacks. Nach Ihrem Ableben werden die Menschen gewiss massenhaft um Ihre Hilfe bitten. Statistisch gesehen ist es also nur eine Frage der Zeit, bis die außerordentlich seriösen Selig- bzw. Heiligsprechungskommissionen der katholischen Kirche ein Wunder verbuchen können! Beachten Sie hierbei aber folgende Faustregel: Je größer ihre Klientel, desto wahrscheinlicher das Auftreten posthumer Wunder. Spezialisieren Sie sich also besser auf Schweißfußopfer als auf transsexuelle Klempnergesellen! Doch selbst für Schutzpatrone der verhältnismäßig kleinen Gruppe transexueller Klempnergesellen gibt es Hoffnung, denn schließlich drückt die ehrenwerte Selig- bzw. Heiligsprechungskommission in Sachen Wunderwirkung gerne mal ein bis zwei Augen zu. Vor allem scheint es sie nicht sonderlich zu stören, wenn das posthume Wunderwirken der Seligkeits- bzw. Heiligkeitsanwärter nur sehr kurzfristige Erfolge zeigt. Hierzu ein Beispiel aus jüngster Zeit: (14) Die selige Anna Schäffer - offenbar eine Spezialistin für gefährliche Verkehrsunfälle (wahrlich ein hervorragendes Patronatsgebiet!) - soll nach Angaben der vatikanischen Heiligsprechungskommission einem verunglückten jungen Motorradfahrer das Leben gerettet haben, nachdem sie in Gebeten angerufen worden war. Dem jungen Motorradrowdy allerdings half diese noble Rettungstat nur sehr wenig. Kurze Zeit später kam er bei einem weiteren Unfall ums Leben. (Pech gehabt: Anna Schäffer war wohl gerade in der Mittagspause!) (15)

Coda

Sofern Sie die obigen Ratschläge gewissenhaft befolgen, dürfte Ihre Seligsprechung nur noch eine Formsache sein. Freuen Sie sich also auf ein ewiges Leben im Kreis erlauchter Gleichgesinnter.

Sollte Ihnen jedoch die Lust am ewigen Leben abhanden gekommen sein, - nun denn: wir heißen Sie herzlich willkommen im Club der Unseligen. Unser Club ist durchaus prominent besetzt. Sie sollten sich also nicht grämen: Durch ihre Absage ans Himmelreich verpassen Sie nichts, was irgendwie erwähnenswert wäre. Denn - Hand aufs Herz: Wäre es für Sie wirklich ein Vergnügen, auf immer und ewig in der Gesellschaft von Escriva, Stepinac oder Mutter Teresa leben zu müssen, Tag für Tag beschäftigt mit Rosenkranzgebeten, Selbstgeißelungen und hirnzersetzenden Exerzitien? Wohl kaum. Dann schon lieber in der Hölle schmoren - mit Heinrich Heine, Karl Marx, Rosa Luxemburg, Frank Zappa und Janis Joplin an der Seite! So gesehen ist die Hölle eigentlich gar kein so unangenehmes Pflaster. Fast schon schade, dass es ihn (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht gibt, diesen Ort der ewigen Verdammnis, an dem nichts als Sünde und Laster vorherrscht. Ach, was könnten wir da lachen, saufen, lieben und diskutieren! Ungehemmt, wild und zügellos. In Ewigkeit. Amen.

Quelle: www.schmidt-salomon.de/seligkeit.htm


Anmerkungen:

1) vgl. Internationale Rundschau der MIZ, Meldung 2656. In: MIZ 1/99

2) So Josemaria Escriva in seinem millionenfach aufgelegten Standardwerk Der Weg. Spruch Nr. Nr. 182

3) Den Hinweis auf das doppelte Hostienmysterium verdanken wir Gottfried Gummerer.(vgl. Gummerer (1991): Weltbild ohne Dogma. Kirchen- und kulturkritische Betrachtungen. Münster.

4) Deschner, Karlheinz: Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums. S. 97

5) Escriva, Josemaria: Der Weg. Spruch Nr. 208

6) vgl. Hutchison, Robert (1996): Die heilige Mafia des Papstes. der wachsende Einfluß des Opus Dei

7) vgl. Deschner, Karlheinz (1988): Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus.

8) Wertvolle Beiträge zur notwendigen Dekonstruktion der überaus scheinheiligen Mutter Teresa lieferte Christopher Hitchens (vgl. Hitchens, Christopher (1997): The Missionary Position : Mother Teresa in Theory and Practice. Im deutschsprachigen Raum traute sich vor allem das Magazin Stern, auf die unpopulären Wahrheiten hinter dem Teresa-Mythos hinzuweisen (vgl. vor allem die Reportagen "Nehmen ist seliger denn geben" ( Stern 38/98) und "Mutter Teresas herzlose Schwestern" (Stern 2/99))

9) Papst Johannes Paul II. hatte es insofern sehr leicht, die Forderungen der Bewegung "Kirche von unten" abzuweisen. In einem Treffen mit österreichischen Bischöfen im November 1998 machte er es besonders deutlich: Wahrheit, so der Papst, sei kein Produkt einer "Kirche von unten", sondern komme "von oben, von Gott" (vgl. Internationale Rundschau der MIZ, Meldung 2614. In: MIZ 4/98)

10) vgl. Stern 38/98 und 2/99

11) vgl. u.a. Hierzenberger, Gottfried / Nedomansky, Otto: Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria. Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende.

12) Diesen wichtigen Hinweis verdanken wir einem Leserbriefschreiber des Trierischen Volksfreunds, der in aller Deutlichkeit darlegte, dass die Marienerscheinungen in Marpingen nicht authentisch sein können, weil eine der "Seherinnen" den unchristlichen Fehler beging, einen Hosenanzug zu tragen.

13)Nietzsche, Friedrich: Götzen-Dämmerung. In Nietzsche, Friedrich: Werke Bd. 2, S. 944.

14) vgl. hierzu Internationale Rundschau der MIZ, Meldung 2673. In: MIZ 2/99

15) Übrigens: Trotz des traurigen Schicksals ihres Sohnes fuhr die Mutter des Verunglückten im Pilgerzug mit nach Rom. Vom festlichen Gottesdienst im gefüllten Petersdom war sie ebenso beeindruckt wie all die anderen guten Katholiken, die dem Festakt beiwohnten. Wie gesagt: Selig sind - und machen! - allein die, die arm im Geiste sind...


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